|unterwegs| Hängeseilbrücke und Dünnbach-Pfad

An unserem letzten Tag im Hunsrück stand dann endlich der eigentliche Grund unseres Wochenendtrips auf dem Programm: die Hängeseilbrücke Geierlay.

Die Geierlay ist mit 360 Metern die längste Hängeseilbrücke in Deutschland. Hunde sind angeleint auf der Brücke erlaubt – wenn sich die Vierbeiner auf die Brücke trauen. Die Überquerung der Brücke selbst ist kostenlos, es fallen nur moderate Parkgebühren an. Diese Infos vorweg.

Da wir schon mitbekommen hatten, dass bei gutem Wetter die Brücke ein wahrer Besuchermagnet ist, haben wir uns bei strahlendem Sonnenschein sehr früh auf den Weg gemacht. Im Gepäck: Leckeren Käse für Koa, falls wir ein Lockmittel für die Überquerung brauchen sollten. Denn für Käse lässt Frau Pelz alles stehen und liegen…

Wir waren das erste Auto auf dem Parkplatz. Yeah! Alles richtig gemacht! Guter Dinge sind wir den etwas über einen Kilometer langen Zuweg zur Brücke marschiert. Dann steht man da erst einmal und ist sprachlos. Denn die Geierlay ist durchaus beeindruckend. Ein schnelles Erinnerungsfoto und direkt ab mit Hund auf die Brücke. Koa lief recht unerschrocken los, erst als ich in der Mitte der Brücke kurz anhalten wollte, bekam ich einen etwas skeptischen Blick meiner vierbeinigen Begleitung zugeworfen. Also weiter. In Nullkommanichts waren wir dann schon auf der anderen Seite. Dass ich stolz wie Oscar auf mein kleines Mädchen war, muss ich wahrscheinlich nicht extra erwähnen 😉

Was Frau Pelz nicht wusste: Sie musste noch mal die Hängeseilbrücke überqueren. Denn an sich wollten wir den 5,5 Kilometer langen Rundweg dort gehen, haben uns aber nach der Brückenüberquerung und den schon ordentlich warmen Temperaturen dagegen entschieden. Stattdessen wollten wir lieber die wenige Kilometer entfernte Traumschleife Dünnbach-Pfad laufen.

Also nochmal den Fuß auf die Brücke setzen. Das fand der Hund nun erstmal gar nicht lustig, nach einem aufmunternden „Los geht’s“ (und einem Stück Käse) ist sie dann aber doch tapfer und guter Dinge losmarschiert. Und hat damit mehr Mut bewiesen, als so mancher Tourist, der sich ängstlich ans Geländer klammerte.

Nach einer ausgiebigen Trinkpause haben wir uns ins Auto gesetzt und sind zu unserer dritten Traumschleife gefahren: dem Dünnbach-Pfad. Ein 10 Kilometer langer, mittelschwerer Weg mit jeweils 313 Metern Steigung und Gefälle. Eingestiegen sind wir in Lahr. Nach einem kurzen Stück über Wiesen, tauchten wir zum ersten Mal in den Wald ein. Neben einer Zecke auf Koa’s Nase, haben wir dort auch Eichhörnchen und vor allem zwei Rehe gesehen. Herrlich, wenn man so mitten in der Natur ist und kaum Menschen um einen herum. Der Weg führt dann nach Zilsthausen und hier gibt es auch meinen einzigen Kritikpunkt an der Traumschleife: Bei fast 30 Grad ging es leicht bergauf in den Ort hinein, um dann an einem Biergarten vorbei die Parallelstraße wieder runtergeschickt zu werden… Man wollte wohl das Augenmerk auf die Gastronomie lenken. Schon verständlich, aber bei den Temperaturen wurde das von uns mit etwas Gemecker quittiert.

Na ja. Danach ging es wieder in den kühlen Wald und man trifft mehrmals auf den Dünnbach. Ihr könnt es euch vorstellen: Das war für Koa ein großes Fest. Der Bach hatte genau die richtige Menge Wasser für Frau Pelz und sie hat sich ausgiebig erfrischt. Kaum aus dem Wald heraus geht es an einem kleinen Biotop vorbei ein kurzes Stück über Felder zurück nach Lahr.

Fazit: Gerade auch mit Hund wieder eine sehr schöne Traumschleife. Die Mischung aus Wald und Wiese ist sehr gelungen und der Dünnbach schlängelt sich wirklich idyllisch durch die Gegend. Der Vierbeiner fand den Weg ganz wunderbar und spannend – wir Menschen auch 😉

Übrigens: Von dieser Traumschleife aus gibt es auch einen Zuweg zur Hängeseilbrücke. Wir hatten uns nur aufgrund der Temperaturen gegen diese längere Strecke entschieden.

Das war er auch schon, unser Kurztrip in den Hunsrück. Am vierten Tag wollten wir zwar noch eine kleine Wanderung machen, bevor es ab auf die Autobahn geht, aber Frau Pelz hatte Besuch von einer Wespe und humpelte danach ganz ordentlich. Da haben wir sie direkt ins Auto gepackt und sind nach Hause gefahren. Man muss es ja nicht übertreiben.

Wir kommen sicher zu den Traumschleifen zurück, aber das nächste Mal an anderer Stelle. Es warten schließlich immer noch 108 Traumschleifen darauf, von uns entdeckt zu werden.

Wo wandert ihr am Liebsten? Vielleicht kommen Frau Pelz und ich ja auch da mal hin 🙂

Viele Grüße
Maike & Koa

2 Gedanken zu “|unterwegs| Hängeseilbrücke und Dünnbach-Pfad

  1. liebe maike, möchtest du nicht ein foto von deiner koa auf meiner seite „tierfreunde“ posten? schau sie dir mal an. über dein bild würde ich mich wirklich sehr freuen. hier der link: https://campogeno.wordpress.com/tierfreunde/
    ein besuch auf dieser seite ist wie gassi gehen mit dem hund, schnell findet man mit seinem tierischen freund freundliche kontakte mit andern tierfreunden.
    liebe grüsse aus andalusien
    geno

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