|Alltag| Koa und die Kinder

Koa und die Kinder

Wir hatten dieses Wochenende wieder Besuch von meinem Bruder, meinen beiden Nichten und meinem Neffen. Die Kids sind mittlerweile zwischen fünf und zehn Jahren alt. Die drei Kleinen wachsen ohne Haustiere auf, sprich sind eher unerfahren im Umgang mit Hunden. Koa wiederum ist ohne Kinder um sich aufgewachsen, wenn man von den sporadischen Besuchen der Familie absieht.

Mich erstaunt bei jedem Besuch wieder, wie gut die vier miteinander harmonieren. Vor allem die Kleinste hat es Koa extrem angetan. Das Aussie Mädchen ist ganz entgegen ihrer sonstigen, eher ungestümen Art bei der Kleinsten zurückhaltender und extrem liebevoll.

Sobald die Kleinste ihre anfängliche Scheu – denn die ersten ein, zwei Stunden hat sie dann doch immer Respekt vor Koa –  überwunden hat, sitzt sie regelmäßig bei Koa auf dem Boden. Frau Pelz legt ihr dann den Kopf aufs Knie und rollt sich auf den Rücken und lässt sich den Brauch kraulen. Und wenn die Zwei dann in den Garten ziehen, um zu spielen, erlebe ich immer einen komplett ausgewechselten Hund. Sie trägt der Kleinsten die Spielsachen nach und bringt freudig alles zurück, was die Kleinste zwei Meter weiter wirft.

Ich freue mich immer riesig, wenn ich die beiden Mädels beobachten kann. Koa hat der Kleinsten die Scheu vor Hunden genommen und mit jedem Besuch wird sie selbstbewusster im Umgang mit Koa. Das ist so großartig! 🙂

Natürlich gibt es sowohl für den Hund als auch für die Kinder Regeln für den gemeinsamen Umgang. Zum Beispiel bin ich immer dabei, wenn sie um Koa herum toben. Ich vertraue Koa, trotzdem würde ich kleine Kinder und Frau Pelz nie unbeobachtet lassen. Und ich verschaffe ihr Auszeiten. Zum Beispiel, wenn sie ihr Futter bekommt oder an einem Schweineohr knabbert – oder einfach mal ausruhen muss.

Das war übrigens Koa’s größte Schwierigkeit bei den ersten Besuchen: Das zur Ruhe kommen, wenn die Kinder im Haus sind. Als Welpe gab es dann Auszeiten in der Box, damit sie wirklich entspannen kann. Jetzt, mit fast 1,5 Jahren, zieht sie sich von alleine zu mir zurück, legt sich unter den Tisch und ruht sich aus. Großer Fortschritt!

Wie ist das bei euch? Sind eure Hunde den Umgang mit Kindern gewohnt? Können sich die Fellnasen gut entspannen, wenn die wilden Kerle um sie herum toben? 😉

Habt einen guten Start in die Woche! Koa wird den Montag ruhig angehen und sich vom Kinder-Spaß-Wochenende erholen 😉

Viele Grüße
Maike & Koa

6 Gedanken zu “|Alltag| Koa und die Kinder

  1. Guten Morgen Maike und Koa,
    wir haben in den letzten 27 Jahren insgesamt 5 Hunde an unserer Seite gehabt und obwohl mein Mann Harald und ich kinderlos blieben, waren alle unsere 5 Hunde sehr kinderlieb. Wenn die Kids aus der Nachbarschaft da waren oder wir Kinder auf der Straße begegnet sind, hatten unsere Hunde keinerlei „Berührungsängste“, natürlich war immer einer von uns mit dabei, wenn die Hunde mit den Kindern spielten. Unser bereits verstorbener Rüde Ralton, ein Strassenhund aus Spanien, war schon beim Anblick eines Kinderwagens ganz verzückt. Aber immer ganz vorsichtig und behutsam, genauso wie unsere anderen Hunde. Ich hatte nie den Eindruck, dass der Umgang mit Kindern meine Hunde irgendwie stresst.
    Liebe Grüße, eine gute Woche und streichel bitte die wunderschöne und tolle Koa von uns … Sibylle, Harald mit Hündin Witchita

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    1. Guten Morgen ihr Lieben,
      einfach toll, wie die Fellnasen das machen, oder?! Der Hund meiner Oma mochte Kinder gar nicht und hat direkt geknurrt. War für mich hundverrücktes Kind immer super schade. Zum Glück hatte die zweite Oma immer grandiose Schäferhunde, die mit mir getobt haben ☺
      Und stark mit Ralton – Koa findet Kinder im Kinderwagen auch immer herrlich 😅
      Habt einen guten Start in die Woche und vielen Dank für eure lieben Worte
      Maike

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  2. Ich finde es toll, wenn Hunde und Kinder schon sehr früh mit einander umzugehen lernen. Ich finde es vor allem prima, wenn man beide sich nicht einander überlässt, sondern die Bedürfnisse der Kinder und des Hundes gleichermaßen beachtet werden. Und die Kontrolle finde ich mehr als wichtig. So wie Du das beschrieben hast, hört sich das super an. Ich habe leider schon viele andere Situationen erlebt, wo Hunde von Kindern angemalt oder geärgert wurden.

    Socke kennt keine Kinder und daher ist sie immer ganz aufgeregt und bellt, wenn Kinder hektisch und laut um sie herum sind. Ich versuche sie eher aus der Situation zu bringen. Da wir keine kleinen Kinder mehr in der näheren Verwandtschaft / Bekanntschaft haben lohnt es sich auch nicht, dies zu trainieren.

    Ich wünsche Euch noch viele harmonische Familienbesuche.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Vielen Dank für deine lieben Worte! Würde es mir wie dir gehen, würde ich Koa auch gar nicht so mit Kindern konfrontieren und sie eher aus der Situation bringen – so wie du mit Socke. Lautes Geschrei irritiert Koa nämlich nach wie vor… Aber unsere Familie ist mit vielen Kindern gesegnet, da bin ich froh, dass es so gut klappt. 😉
      Habt einen schönen Abend, ihr Zwei!
      Viele Grüße
      Maike mit Koa

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  3. Hallo! Mal wieder ein Interessantes Thema!
    LeRoy kann mit Kindern überhaupt nichts anfangen was erstaunlicher Weise nicht nur für Menschenkinder gilt sondern auch für Welpen. Von Kindern ist er wirklich alles andere als begeistert, was vermutlich aber auch teilweise meine Schuld ist da ich mir sobald ich ein Kind sehe Sorgen mache da man bei Kindern leider selten weiß ob man ohne Probleme vorbeikommt oder ob das Kind dann doch plötzlich auf den Hund zuläuft, es lässt sich vermuten das der großteil der Problematik tatsächlich von mir ausgeht. Allerdings mag er die Tochter von Freunden meines Opas sehr gerne leiden, sie ist allerdings aber auch eher zurückhaltend im Umgang mit LeRoy. Naja mal sehen was sich da noch machen lässt.

    LG

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    1. Ich kann dich gut verstehen – tatsächlich sind vor allem „fremde“ Kinder unberechenbar. Letztens fragten uns auch zwei kleine Mädchen, ob sie Koa mal streicheln dürfen. Statt aber ruhig auf sie zuzugehen, hüpfte das kleinere Mädchen vor Freude dann wie wild vor Koa’s Nase rum, was sie verständlicherweise nicht so schön fand. Da habe ich mir auch geschworen: In solchen Situationen sag ich nicht mehr einfach ja… Von daher kann ich sowohl dich als auch LeRoy der gut verstehen. Ich denke, der Kontakt zu ruhigen Kindern tut ihm bestimmt gut, so kann er Vertrauen fassen. Das wird bestimmt bei euch 😘💛
      Viele Grüße!

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