|Alltag| BARF oder nicht BARF – das ist hier die Frage

Seit Koa’s Einzug gibt es ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt: die Ernährung. Ich bin industriell hergestelltem Futter gegenüber extrem kritisch. Koa bekommt weder Futter noch Leckerli, in denen beispielsweise Fleischmehl drin ist. Sie soll keine Abfälle bekommen, sondern richtiges Fleisch bekommen.

Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich schon recherchiert habe, bis ich mit meinen Einkäufen zufrieden war. Bei den Recherchen tauchte natürlich immer wieder die Frage auf: Barfen oder nicht barfen?

Also habe ich mich umgehört. Mit überzeugten Barfern und BARF-Gegnern gesprochen, mir also Pro und Kontra angehört. Was blieb? Ein verunsicherter Mensch. Denn es gibt wohl kaum ein so heiß diskutiertes Thema wie das Barfen.

Jetzt bin ich aber doch so weit, dass wir BARF testen werden. Da eine gewisse Unsicherheit aber geblieben ist, werde ich mir für den Start einen Ernährungsplan für Koa erstellen lassen. Ich denke, das wird mir das richtige Maß an Sicherheit geben und ist das Geld allemal wert. Dann werden wir sehen, ob die Rohfleischfütterung Koa gut tut oder nicht. Denn letztlich ist bei all den Meinungen eine Sache wirklich wichtig: Es muss Koa schmecken und gut tun.

Ich bin schon sehr gespannt und wir halten euch natürlich gerne auf dem Laufenden!

Viele Grüße
Maike & Koa

17 Gedanken zu “|Alltag| BARF oder nicht BARF – das ist hier die Frage

  1. Viel Spaß und Erfolg dabei! Loki wird jetzt seit nicht ganz einem Monat auch gebarft und bisher klappt es ganz gut. Ihm scheint es wahnsinnig zu schmecken 😅. Ich bin aber auch noch etwas verunsichert und bin gespannt, wie es bei uns weitergeht. Freue mich schon auf euren Bericht 😉

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  2. Wenn man die Arbeit dahinter mal gekonnt übersieht, gibt es nichts schöneres als Rohfütterung. Den Hunden schmeckts und die Kotbeutel werden nicht mehr so voll. Falls ihr noch keinen Plan habt, kann ich Napfvital empfehlen. Die habe ich bei Verspitzt kennen gelernt und nachher auch in einer Barfgruppe 🙂
    Viel Erfolg

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    1. Da hast du recht, ein gewisses Maß an Mehraufwand ist es auf jeden Fall. Was mich entschädigt ist das gute Gefühl genau zu wissen, was da im Napf ist 😅
      Und danke für den Tipp! Meine Züchterin ist allerdings auch Ernährungsberaterin und hat uns gerade einen Plan gemacht – es geht also bald los 🤗
      Viele Grüße!

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  3. Seit 2 von 3 Jahren, die Jack nun bei mir lebt, wird er gebarft. Ich stand anfangs auch total verwirrt und hilflos vor. Doch wenn man sich in die Materie einliest und noch dazu anfangs beim Futterplan professionelle Hilfe erhält, muss man gar keine so große Angst haben. Vieles entwickelt sich dann auch intuitiv. Dann kann man Mengen auch so ganz gut abschätzen, wiegt nicht mehr jedes Gramm haargenau ab und kennt sich auch mit Zusätzen aus. Es lohnt sich also allemal. Natürlich gibt es hier und da Hunde, die diese Art der Fütterung nicht vertragen. Vermutlich weil sie dagegen schon „immun“ oder zu sensibel sind. Aber in der Regel wird barf eigentlich gut angenommen. Wir wünschen euch also viel Erfolg beim Projekt Ernährungsumstellung. 😉

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      1. Das ist toll und auch sehr gut von dir, dir zu Beginn Unterstützung geholt zu haben. Wenn man dann alle halben Jahre mal einen Bluttest anfertigen lässt, kann man auch gegensteueren, sofern nötig. 😉
        Wie gesagt, viel Erfolg und Koa einen guten Appetit.

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  4. Hey, ich bastle seit über 9 Jahren Beutetiere für meine Hunde nach und das mit dem erhöhten Zeitaufwand und der Unsicherheit relativiert sich recht schnell, es wird zu gewohnten Handgriffen und der größte Vorteil ist einfach, dass du zu 100% die Zutaten bestimmen kannst und so immer etwas anpassen kannst wenn es nötig ist. Die Rohfütterung hat so tolle Stellschrauben und kann beliebig verändert werden.
    Es ist zudem eine Art der Fütterung, die mich selber schon beim Zubereiten glücklich macht, die meisten Menschen mögen es ja, andere ( auch ihre Tiere zu verwöhnen) 😉
    Ich wünsch euch ganz viel Spaß und Freude!

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    1. Seit Freitag barfe ich Koa jetzt und muss sagen: Du hast absolut recht! Es macht mich einfach glücklich, ihr den Napf vor die Nase zu stellen. Das Futter sieht toll aus, ich weiß, was drin ist und Koa schmeckts. Perfekt ☺️👌🏻

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  5. Ich barfe meine beiden von Anfang und bin sehr zufrieden damit. Sie vertragen es beide super und sehen super aus. Noch mehr freut mich dass wir da von unserem Tierarzt total unterstützt werden und er eben so begeistert von dieser Ernährungsform ist wie wir. Am Anfang war das für mich auch alles sehr kompliziert und ich habe jedes Gramm genau abgewogen. Mittlerweile haben wir Routine und die Zubereitung macht mir Spaß weil ich weiß das es meinen beiden Fellmonstern damit gut geht. Als nächstes probieren wir einen Dörrautomat aus um unsere Leckerchen in Zukunft auch noch selbst aus Frischfleisch herzustellen. Ich bin gespannt wie das funktionieren wird 😉.

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    1. Ach, das klingt ja herrlich. Mein Tierarzt ist leider kein Barf-Fan, finde ich sehr schade… Aber Koa verträgt es bisher auch super und schleckt den Napf extra sauber 😅 Und lustig: Das mit dem Dörrautomat habe ich mir auch schon überlegt 🙈

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  6. Ich barfe seit 13 Jahren. Am Anfang aus derNot heraus, denn mein Hund war gegen 1001 Sache allergisch, jetzt aus Überzeugung. Es geht in Fleisch und Blut über, die Sachen, die zu beachten sind. Aber am Anfang und auch immer mal wieder zwischendurch war ich verunsichert. Den letzten Ausschlag gab dann ein Blutbild – mein hochgradig allergischer Hund im Alter von 12, großes Blutbild und das war das eines jungen Gottes.
    Mein ‚Kleiner‘ wird jetzt seit 5 Jahren gebarft, entgegen der einen und auch anderen Unkenrufe. Blutbilder top und -trotz oder vielleicht gerade weil Barf von nahezu Anfang an- Hüften und Ellbogen die besten im Wurf.
    Bleib dran und lass dich nicht verunsichern.

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    1. Danke für deinen Erfahrungsbericht! Wir haben jetzt die ersten vier Wochen hinter uns und ich bin sehr zufrieden. Koa verträgt alles super – und es schmeckt anscheinend ausgezeichnet. Gewicht hat sie auch toll gehalten, so kann das gerne weitergehen 🤗

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