|kreativ| DIY Hundebett

Zwei Dinge fehlten ja noch in unserer neuen Wohnung. Das Erste: Ein richtiges Bett für Koa. Vor allem jetzt im Winter, denn die Wohnung hat Fußbodenheizung. Wunderbar gemütlich für mich, für Koa eher weniger. Die mag es nämlich, auf dem kühlen Fußboden zu liegen…

Eine Lösung musste her, bevor ich die Heizung anstelle. Ich habe mich für ein Hundebett aus einer Europalette entschieden – so liegt Koa höher, die Luft kann unter dem Bett zirkulieren und es wird für sie nicht ganz so warm. Abgesehen davon, dass ein Bett aus einer Europalette herrlich zu meinem Bücherregal aus Weinkisten passt 😉

Ihr braucht gar nicht viel Material, nur eine Europalette, Schleifpapier, Holzbretter für den Rahmen, Schrauben und gegebenenfalls Lasur oder Möbellack und einen Pinsel, sowie Rollen – zwei von vier Rollen sollten Bremsen haben, damit ihr die Rollen feststellen könnt.

So geht’s in fünf Schritten zum Hundebett:

  1. Die Europalette sorgfältig abschleifen. Das ist ein etwas nerviger Schritt, aber in meinen Augen unheimlich wichtig, damit der Hund keine kleinen Holzsplitter in die Pfoten bekommen kann.
  2. Ich wollte einen etwa 15 cm hohen Rand rund um die Europalette. Deshalb haben wir Bretter im Baumarkt gekauft, zugeschnitten und die Schnittkanten ebenfalls abgeschliffen.
  3. Jetzt könnt ihr sowohl die Europalette als auch die Bretter streichen. Ich wollte nur einen kalkweißen Anstrich, so dass man die Maserung durchscheinen sieht und habe mich deshalb für eine Holzlasur entschieden.
  4. Wenn alle Teile trocken sind, könnt ihr die Bretter an die Europalette schrauben.
  5. Zuletzt schraubt noch die Möbelrollen an die Unterseite der Europalette und schon ist es fertig, euer selbst gemachtes Hundebett!

Hier seht ihr den Prozess in seinen Einzelschritten:

Falls es euch interessiert, was ich für das Hundebett ausgegeben habe: Die Europalette lag noch bei meinem Onkel im Garten rum. Europaletten gibt es aber im Baumarkt schon für rund 30 Euro – sogar in unterschiedlichen Farben gestrichen. Die Bretter haben mich in etwa 11 Euro gekostet und die Lasur 12 Euro. Teuerster Kostenpunkt waren die Rollen. Denn ihr braucht stabile Rollen, die das Gewicht der Palette und eures Hundes tragen können. Für die vier Rollen habe ich etwa 50 Euro ausgegeben.

Das Hundebett ist übrigens ein voller Erfolg! Koa liebt es jetzt schon und liegt irre gerne drauf. Jetzt muss ich allerdings noch ein neues Hundekissen kaufen, dass die Europalette auch wirklich komplett ausfüllt. Aber da muss die Fellnase wohl noch warten, bis das Weihnachtsgeld auf dem Konto ist 😉

Und wenn ihr euch fragt, was das zweite Ding ist, was in unserer Wohnung noch fehlte: Die Auflösung gibt es bald hier 😉

Viele Grüße
Maike & Koa

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